Kinderzahnheilkunde
Die Kinderzahnheilkunde ist unter anderen eine der schwierigsten und aufwendigsten Fachrichtungen in der modernen Zahnmedizin. Kinderzähne mit den unterschiedlichsten Problemen benötigen spezielle Behandlung, die sich von der Behandlung Erwachsener oft erheblich unterscheidet.
Zusätzlich ist bei Kindern der psychologische Aspekt (die „Angst“) häufig ein fast unüberwindliches Hindernis. Trotzdem ist es mit Hilfe moderner Behandlungs- und Ablenkungsmethoden möglich, Kindern eine problemlose Zahnbehandlung zu ermöglichen.
Gerade Kinder im Alter von 2-6 Jahren mit vielfältigen Problemen stellen eine große Herausforderung dar, die je nach Mitarbeit und Alter des Kindes auch unter Lachgas oder in Narkose durchgeführt wird. Dabei werden alle Zähne des Kindes auf einmal saniert und dem kleinen Patienten ein vollständiger „Neuanfang“ ermöglicht.
So können beispielsweise die Folgen eines sogenannten „baby-bottle-Syndroms“ (kariöse Defekte auf allen Schneidezähnen hervorgerufen durch ständiges Trinken süßer Getränke aus der Nuckelflasche) mit neuen Kunststoffkronen so repariert werden, dass kein Unterschied zum gesunden Zahn mehr sichtbar ist. Backenzähne können mit farbigen oder weißen Kunststofffüllungen versorgt werden, oder, bei größeren Schäden mit einer „Kinderkrone“.
Auch die Behandlung der Zahnnerven ist möglich.
Solange Kindern nicht von ihren Eltern oder Verwandten Angst vermittelt bekommen, sondern ihre eigenen Erfahrungen machen dürfen, werden sie vertrauensvoll und aufgeschlossen an den Kinderzahnarzt herantreten und sich behandeln lassen.


